Ihr wisst es nicht, ahntet es damals nicht einmal
es ist als würden in Erinnerungen Märchen wahr
denen ich gern lauschte von Mama und Papa.
Ströppken, Strüßken, Stinchen nannte Papa mich
lachte mit blitzenden Augen mir ins Gesicht
wenn er scherzte lachte neckte
oder mit mir einen Streich ausheckte.
Mama
die war sein Augenstern
seine Blicke streiften sie mit zärtlich liebevollem Schimmer
zart, liebevoll berührte er ihr Haar immer.
Gesten die von seiner tiefen Liebe sprachen, die mich oft so berührte
sein großes weiches Herz man deutlich spürte.
leise geflüstert vernahm ich es: "ihr beide seid meine Augensterne"
sein ganzes Tun sagte: ich hab euch gern.
Getanzt und gesungen habe ich mit der Mama
begeistert ihr gesamtes Bühnen-Repertoire;
unter geöffnetem Fenster blieben die Menschen stehen
lauschten diesem Pärchen, wollten mehr hören, uns sehen.
Wünschte mir oft zurück die Zeit, doch nichts besteht für die Ewigkeit.
Sehr schwere Zeiten haben sie durchgemacht
immer zuversichtlich gekämpft
alles überwunden, wieder fröhlich gelacht;
Sie konnten nicht ohne einander sein
waren sich alles, eine Einheit, ihre Liebe heller Sonnenschein.
Er konnte nicht verstehen als sie musste gehen
bald brach sein Herz und er konnte zu ihr gehen.
Ich erlebte diese Liebe, die hielt und heilte immer neu,
bewunderte sie verhalten, stolz, etwas scheu.
Male mir aus sie sind glücklich vereint
auch mit Schwesterchen Margit um die sie sehr geweint.
Ich liebe euch wie viel Zeit auch vergeht
die Liebe bleibt lebendig die ihr ausgesät.
Ich bewahre sie weiter, all das Gute, es würde euch freuen
das weiterzugeben werde ich keine Anstrengung scheuen.
Bin oft in Gedanken bei euch, dankbar für die Liebe die ihr geschenkt
von der wertvollen Saat von der ich gern abgebe, endlos reichende Wurzeln sie hat ich denk.
Sehe noch den Liebesschimmer eurer Augensterne
ihr wart da für jeden, habt geholfen jedem gerne.
All jene reden von eurer Liebe, Freundschaft, wie gern sie bei euch gesessen.
ich danke für alles, wenn es auch klingt wie im Märchen,
wer euch gekannt wird euch niemals vergessen,
trägt euch im Herzen.
Dank an "mein Kind"
Das verdanke ich dir...
Niemand hat mich mehr verändert
mich umdenken und Humor lernen lassen
was wirklich bitter nötig war als du.
Du wirst es nicht hören wollen,
glaubst es nicht
doch ist es so,
das verdanke ich dir.
Jung bist du, aus mir geboren
gesegnet mit vielen Fähigkeiten
die auch mal eine Last sein können
weil die richtige Entscheidung schwer fällt.
Doch immer findest du deinen Weg
gehst ihn unerschrocken,
triffst richtige Entscheidungen handelst klar;
gut überlegt
sicher abgewägt
mit Lässigkeit
immer mit Mut
Herz und Gefühl
allen Konsequenzen
mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit die ich bewundere.
Du bist direkt, frisch, gerade heraus
bedacht
einfühlsam
erfolgreich
intuitiv.
Nicht alle Zeiten waren leicht
doch sie haben uns stärker gemacht,
sensibler dafür
sich jede Zeit bewusst zu machen
zu nutzen.
Du hast auch mich verändert,
dafür danke ich dir
mein Kind.
Video zum Text: "Lebensgeschenke verpflichten"
Lebensgeschenke verpflichten
Das Leben wurde mir geschenkt
über Jahre liebevoll gelenkt,
konnte Wurzeln finden die mich halten,
als ich alt genug war lernte ich meine Flügel zu entfalten.
Führe nun längst mein eigenes Leben
habe Ziele, Träume und Wünsche für die ich lebe;
mit Herz und Kopf erkämpfe ich sie
weiß - manche erfüllen sich auch nie.
Nicht immer gelingt was ich mir erträume,
manchmal bleiben Träume auch Schäume.
Neben dem Glück ist auch das Pech ein Preis den man zahlt
und wenn ich mich noch so sehr aufbäume.
Ich werde meine Wege gehen, meine Ziele finden,
auch wenn der Weg oft steinig sein kann niemals aber aufgeben.
Will meine Träume finden, nicht nur im Schatten bleiben,
frohgemut neue Mutknospen treiben.
Hinauswachsen über mich
denke oft: Kraft lass mich nicht im Stich.
Wenn ich auch manches Mal verlor,
ich kam immer wieder neu empor.
Gehe weiter dem Ziel entgegen
sternennah habe ich im Traum den Himmel gestreift
über die Jahre bin ich gereift
Sieht es auch nicht immer so aus
ich wachse doch oft über mich hinaus.
Wenn auch die Ziele manchmal Träume bleiben
so will ich nicht einfach auf meinem Weg stehen bleiben.
Mit Energie kämpfe ich für sie
entdecke Neues, an das ich dachte nie.
Kämpfe jeden Tag neu für ein kleines Glück
will besser werden
mir wieder verdienen ein kleines Stück
Sterne streifen und Wolken fassen
in Ewigkeiten werden mich meine Träume nicht verlassen
Mein Leben, meine Ziele weiterverfolgen
für das Leben danken mit Schatten und Licht.
beides hat Sinn, drum nehme ich auch beides hin
Meine Verpflichtung ist zu kämpfen für das Lebensgeschenk
das unmerklich mich immer den Zielen zulenkt
© E.G.

Video zu: Flieger
Flieger
Pioniere der Lüfte
Mut
Traum
Freiheit
Abenteuer
Gefahr
Überwindung
Sport
oberhalb der Wolken
losgelöst
himmelsnah
Stille
Kälte
Glücksgefühl
Sucht
Passion
Leidenschaft
Übersicht
großartiger Blick von oben
fernab der Erde
hoffen auf immer
gesunde Landung
Copy E.G.

Stiller Genuß
Stiller Genuß
Sonnenzungen tauchen ein
in silbrig schimmernde Schaumwellenkronen
scheinen gemeinsam zu tanzen
im spätsommerlichen goldenen Nachmittagslicht.
Träume werden da wie aufgereihte Perlenreihen geboren
verweben sich in erwartungsvoller Gebanntheit
mit sinkendem Sonnen- und gemächlich auftauchendem Mondlicht
in sanfter Umarmung;
blinzeln neckisch beim Betrachten
des gespenstischen doch so fesselnden Spiels.
Die Stille des Abends bringt geruhsame Stunden
nach der Fröhlichkeit des lebendigen bunten Tages.
In eine Sandmulde gekuschelt schweigen Menschen beim märchenhaften Himmelszauber
träumen gemeinsam, hängen ihren Gedanken nach
reisen mit weichen Wolken um die Wette.
Voller Träume vertrauensvoll aneinander geschmiegt
gibt ihr seine starke Schulter Halt,
sein warmer Arm umfängt sie schützend beim kühlen Abendwind.
Windharfen und rauschende Wellen verschmelzen
zu einem gemeinsamen Abendlied
sanft und beruhigend.
Das Mondlicht badet im schimmernden Meer
im goldenen Licht gehen sie gemeinsam auf Gedankenreisen;
Stille hat ihr eigenes Lied
E.G.
Video: Geschundene Seele und Achtlos weggeworfen
Geschundene Seele
Empfindsam
sensibel
zerbrechlich
hat bedingungslos vertraut
offen gelegt
nackt
schutzlos
angreifbar
Erleidet Verletzungen
pausenlos
schonungslos
gewissenlos
gedankenlos
wird
langsam
qualvoll
getötet

Augen-Blicke
© Evelyn Goßmann
Augen-Blicke
Wie ein Sternenblitz ist es
wenn sich unsere Blicke begegnen
smaragdgrün und dunkelblau
wie das glitzernde Wasser in der Lagune,
wo in der kleinen Grotte unser winziger Kahn
zwischen zerklüfteten Felsentoren hindurchgeschleust wurde.
Leise plätscherndes Wasser als Begleitmusik
zu den aufgeregten Schlägen unserer Herzen.
Doch meine ganze Landschaft lag in deinen Augen
Licht und verhaltende scheue Zärtlichkeit
wie das Meer in seiner Unendlichkeit
das mich träumen ließ,
still, leise in mich hineinlächelnd
mit dem Wunsch
dass dieser Moment ewig dauern möge.
Das Bild ließ mich die Augen schließen
die Lider wie einen Schutzvorhang auf der Bühne
das eine Bild vom anderen trennen;
festhalten dich
und diesen zauberhaften Augen-Blick.
© E.G.

Video zu:Herzenspoesie
Herzens - Poesie
Dich zu treffen
war für mich wie Poesie.
In deinem Gesicht konnte ich stets lesen
wie in einem offenen Buch;
in deinen Augen
fand ich das Licht das alles klar widerspiegelte
auch wenn du mit verträumtem Blick etwas zu verschleiern suchtest
was du nicht preisgeben wolltest,
krampfhaft bemüht warst es zu verstecken
im kleinsten Winkel deiner sonst schelmisch lachenden Augen,
die mal einen übermütigen oder auch melancholischen Ausdruck hatten.
Doch es gelang dir nie wirklich etwas zu verbergen,
zu gut kannte ich diese Sprachen
durchblätterte alle Seiten immer und immer wieder,
bekam nie genug davon
entdeckte, erkannte und verstand jedes Mal mehr;
war süchtig nach diesem Herzklopfen das es auslöste,
das war und ist die schönste Poesie ohne Worte
© E.G. 15.2.09
Zu oft ...
gehört
weggehört
überhört
taub gestellt
falsch interpretiert
nichts verstanden
extra
Zu oft...
gesehen
nicht angesehen
weggeschaut
aneinander
vorbei gesehen
geflissentlich übersehen
bewusst
Zu oft...
geredet
nebeneinander
gegeneinander
über einander
aneinander vorbei
zerredet
nur nicht miteinander
übertönt
Zu oft...
geschieht alles oberflächlich
bequem
unaufmerksam
am falschen Ort
zur falschen Zeit
die falschen Dinge
falsche Handlungen
mit den falschen Menschen
wird nebeneinander hergelebt
Zu oft.....

Video zum Text: "Eins"
Eins
Wäre es immer so leicht
wie mir Herzantennen flüstern
der Verstand mich glauben machen will
spannte ich unentwegt unsichtbare Flügel aus
über staubigen Strassen und Steinwüsten
zwischen Flüssen und Meeren.
Ich sammelte die verstreuten Puzzleteile
mit dem Hauch der Schwingen weltumfassend
um blutige zerborstene Splitter
unermüdlich wieder neu zusammen zu fügen.
Sie sollten heilen können, eine Einheit werden
wachsen zu einem harmonischen „Eins“.
Narben werden sichtbar bleiben
um vor neuen Verletzungen zu schützen, uns zu mahnen,
Ich beginne hier,
ruhig, still, doch auch ungeduldig, unentwegt,
schützend, beschützend;
gebe weiter, behutsam und liebevoll
mit der Leichtigkeit des Wollens
großem Glauben und Vertrauen
angespornt von
unsterblichen Hoffnungs - und Liebesflämmchen.
© E.G.

Foto-Texte mit Musik
Kraftquellen
Schöpfe Kraft zum Leben
Aus Träumen
den Zielen ohne Ende
Der Phantasie
Raum unbegrenzter Welten
Der Liebe
die unerschöpflich
dem Schatzkästchen in dir
© E.G.

Video zum Text: Wie Muschelhälften
Wie Muschelhälften
Fremde treffen sich
irgendwo auf der Welt
magisch voneinander angezogen
unterschiedlicher könnten sie kaum sein
äußerlich, innerlich,
von ihrer Kultur her
ihren Wurzeln
ihrer Vergangenheit
und doch sind sie wie die beiden Hälften einer Muschel
die genau zueinander passen
© E.G.

Video zu " Geh weiter"
Geh weiter
Ein Blick, ein Lächeln, ein Sonnenstrahl,
dich umfassende liebkosende Arme können dir Schutz geben,
dich halten, auffangen,
Hoffnung und Trost schenken.
Hilfestellung, weiterzugehen in die richtige Richtung
um an die Quelle der Heilung zu gelangen.
Ich wäre gern das kleine Licht, das sie für dich finden könnte,
ist es auch ein harter, langer, endlos scheinender Kampf,
ein mühsamer, kräftezehrender, steiniger Weg mit harten Rückschlägen
mal gepflastert mit Mut - mal mit Hoffnungslosigkeit,
großer Schwäche und Dunkelheit.
Durchschreite auch das dunkle Tal trotz aller Ängste
selbst wenn du dich ganz schrecklich fürchtest und dich verkriechen möchtest.
Geh weiter, mit kleinen Schritten, bis du an ein winziges Licht kommst,
ein kleines aufblitzendes Zeichen.
Es wird größer und heller werden je weiter du gehen wirst,
dir neue Energie schenken.
Dein Zutrauen wird wachsen,
du wirst stärker werden
neue Kraft finden, aufatmen, die Sinne weit öffnen.
Daher: gib niemals auf!
Am Ende wirst du siegen, wieder stark sein, voller Pläne.
Wie die Raupe, die ihren Kokon abwirft
um sich als strahlender Schmetterling aus der lästigen Hülle zu erheben,
geliebt und bewundert zu werden
ihr neues Leben strahlend und glücklich zu leben, alles zu erkunden.
Sei stolz auf dich,
du kannst alles schaffen, denn du bist du!
Ein wunderbarer Mensch voller Wärme und großartiger Talente,
ein ganz wertvolles Rädchen im Getriebe des Lebens.
Geh weiter
das Leben wartet auf dich,
gerade auf dich
es braucht gerade dich!!!
© E.G.

Video
Wirbelstürme - Gedanken & Gefühlsgewitter
3 meiner Texte in Wort und Bild
Explodierte Qualen
Geduckt
Geschwiegen
ausgehalten
Ertragen
Geschluckt
Schweigend
Still
Dann unerwartet
Ausgebrochen
Explodiert
Alles vernichtet
Alles zerstört auch sich selbst
Ausgelöscht
gerächt
Offene Fragen
Unverständnis
Kopfschütteln
warum
wie kann man nur
wer legte diese Saat
keiner zuständig
niemand verantwortlich
schiebt es auf
Umwelt, Eltern, Umgang.
Zurück bleibt Hilflosigkeit
Schrei nach Gesetzen
Liebe wäre gefragt
Zuwendung
Miteinander
Menschlichkeit
Aufmerksamkeit
Liebe
Stumme Schreie auch laute wurden überhört
Wunden nicht erkannt
nicht in den Augen gelesen
nicht von Herz zu Herz gesprochen
abgewandt
nicht zugewandt
nicht anerkannt
ignoriert, das ist bequem.
Schutt, Asche, Trümmerhaufen überall
und doch werden sie übersehen
immer noch,
immer wieder,
immer neu

Atemlos verweht
Atemlos
durch die Hetze des Tages
ausgelaugt
von den Anforderungen des Lebens
allen Belastungen, Überforderungen.
Erschlagen
Kraftlos, ruhelos, krank, angreifbar
ausgeliefert
oft ohne Verstehen
Beachtung, menschliche Zuwendung.
Statt dessen
Oberflächlichkeit
Gleichgültigkeit
Hochmut gar
kränkende Nichtachtung.
Zeit höhlt uns aus wie steter Tropfen den Stein
erst unbewusst, dann spürbar.
Nur noch Kälte
Ängste, Nöte, offene Fragen
Verzweiflung, Scham, Selbstzweifel.
Menschen auf gleichem Weg mit und neben uns
unberührt oft
ignorant
mit falschen Einschätzungen
Übervorteilungen
Folgen:
Wut
Mobilisierung letzter Kräfte
Hoffnungslosigkeit
Ergebenheit
Aufbäumen
Zusammenbruch
der Atem gefriert
Atemstillstand
Schweigen rundum
Unverständnis
Kopfschütteln
Betroffenheit
Nachdenklichkeit
dann wieder Kritik,
doch nur kurz, bis der Wind alles wieder verweht...
Alles beginnt von vorn...
unverändert oft das Verhalten
keine Einsicht
gewissenlos...

Wirbelstürme
Alles zuviel
hämmert es manchmal in uns
wenn uns böse Ereignisse zu überrollen scheinen
man sich dem zwingenden Bann kaum entziehen kann.
Die kraftvollen Windhosen solcher Gefühlswirbel
mit strudelgleichem alles verschlingenden Trichter
scheinen nur zerstören zu wollen,
Macht auszuüben die lähmt
gegen die man sich nicht wehren kann.
Unbehagen kriecht wie ein peinigendes Untier über den gesamten Körper
erzeugt eisige Kälteschauer die über den Rücken jagen,
die Kopfhaut scheint erstarrt
überhaupt scheint uns dann Eiseskälte von unbegreifbarem Entsetzen zu umwehen
als säße man nackt in der Arktis;
doch es ist der innere Aufruhr der verletzen Seele
die über Jahre, Jahrzehnte,
aushielt
sich nie wehrte
nun keine Reserven mehr hat
hemmungslos ausbricht aus aller Qual.
Die feinen Härchen der Unterarme stellen sich auf
als wollten sie stahlharte Stacheln bilden
um das Unwetter aufzuhalten, verhindern
das da so aus der Tiefe unserer Seele tobt.
Man muss sich dem stellen
aushalten
verarbeiten
überwinden
nur dann wird man siegen,
der Orkan sich wandeln
zum Wind der wieder sanft streichelt.